Mitgefühl verfassen
Schreiben Sie an dieser Stelle einige freie Worte, drücken Sie Ihr Mitgefühl mit einem Gedicht oder Zitat aus, oder verfassen Sie einige persönliche Worte, wenn Sie den Verstorbenen kannten.

Eine Kerze für Tesslynn O’Cull
Gestorben am 14.06.1997 in Spingfield Oregon USA
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Der Fall von Tesslynn O’Cull ist einer der schlimmsten Fälle von Kindermisshandlung und Missbrauch, den ich je gelesen habe. Ein ähnlich schrecklicher Fall gab es hier in Deutschland im Jahr 2004, als die kleine Karolina Copik von Freund der Mutter und der Mutter selbst misshandelt und schließlich getötet wurde.
Tesslynn Geschichte:
Tesslynn starb am 14. Juni 1997 in Spingfield Oregon USA, 6 Tage nach ihrem 3. Geburtstag, vermutlich an den Folgen der Wiederbelebungsversuche mit einem Kabel. Jedoch konnten die Mediziner nicht genau benennen, welche ihrer unzähligen Verletzungen letztendlich die Todesursache war.
Tesslynn wurde am 08. Juni 1994 in Kalifornien geboren. Mit 2,5 Jahren zog Tesslynn mit ihrer Mutter und deren neuem Partner zusammen. Zu einem Drogensüchtigen, der so verrückt war, dass er sich brennende Flammen an die Hand hielt, um seine Kraft zu beweisen, Schmerzen zu ertragen.
Und schon bald begann die grausame Tortur gegen die kleine Tesslynn.
Zunächst fiel Nachbarn und Freunden auf, wie Tesslynn von ihrer Mutter und deren Freund behandelt wurde. Während unzähliger Drogenpartys, die die beiden gaben, wurde das Mädchen eingesperrt. Sie bekam nichts zu Essen, nichts zu Trinken. Niemand durfte nach ihr sehen.(Anm.: Solche Partys gehen tagelang.) Freunde bemerkten, dass Tesslynn oft stundenlang weinte, nachdem der Stiefvater aus dem Zimmer kam, in dem sie eingesperrt wurde.
Als Nachbarn die beiden drauf ansprachen, drohte der Stiefvater damit, die gesamte Familie des Nachbarn umzubringen. Die Verrücktheit in seinen Augen ließen dem Nachbarn kein Raum für Zweifel.
Die Freunde sahen mit an, wie er Tesslynn schlug, sie an den Haaren umher riss, sie mit Schimpfwörtern traktierte und sie fesselte. Tesslynn wurde mit Gürteln, Kochlöffeln und Pfannenwendern verprügelt, ihr Gesäß und ihr Rücken wurden blau geschlagen. Sie musste stundenlang in der Ecke stehen, wurde eiskalt abgeduscht oder an den Haaren in eiskaltes Badewasser gezerrt.
Wenige Wochen vor ihrem Tod brach das Monster Tesslynn vier (!!!) Wirbel. Zu dieser Zeit ging die Polizei einem anonymen Hinweis zur Kindesmisshandlung nach. Tesslynn saß während des Besuches mit einer Decke bedeckt auf dem Sofa. Die Polizei ging wieder.
Kurz nachdem ihr Rückgrat gebrochen wurde, vergewaltigte er das kleine Mädchen mit verschiedenen Objekten. Er verbrannte ihre Genitalien, ihren Anus, ihr Gesäß und ihren Rücken mit einem Gasbrenner.
Als die Wunden verheilten, bzw sich entzündeten, entschieden sich die ‚Eltern‘ dazu, die Wunden mit Reinigungsalkohol einzureiben. Tesslynns Blut wies einen nicht unerheblichen Alkoholpegel auf, der nur durch das Einreiben zustande kam.
Zwei Wochen vor ihrem Tod wurden Tesslynn die Beine und Arme über dem Kopf gefesselt, so musste sie acht bis 10 Stunden täglich verharren.
24 Stunden vor ihrem Tod wurde ihr mehrfach in den Bauch getreten, bzw. auf dem Bauch herum getrampelt, sie erlitt einen Leberriss. Ebenso stach und kratzte er Tesslynn mit einer Gabel. Sie wurde mehrfach auf den Kopf geschlagen, so dass sie Hirnblutungen erlitt.
Am 14. Juni in den frühen Morgenstunden fand der Stiefvater das leblose Kind auf. Er kam auf die Idee, sie mit einem angeschnittenem Lampenkabel und kaltem Wasser wiederzubeleben. Als sie merkten, dass Tesslynn nicht wieder aufwachen würde, entschlossen sie sich, sie zu begraben. Sie riefen die Schwester des Stiefvaters an, die ihnen half, die Leiche zu begraben. Am 16. Juni 1997 ging die Frau zur Polizei und sagte aus.
Am Tag darauf wurde die Leiche gefunden.
Gerichtsurteil:
Im Oktober 1998 wurde der Stiefvater zum Tode verurteilt.
Die Mutter wurde zu lebenslang verurteilt, ohne Chance auf Bewährung.
Beisetzung:
Tesslynns Großeltern ließen sie in ihrem Geburtsort Kalifornien beerdigen. Zur Trauerfeier erschienen Tesslynns leiblicher Vater, die Großeltern, Tesslynns Bruder und Spielkameraden der Kleinen. Die Kinder ließen Ballons in den Himmel aufsteigen. Tesslynns Vater umarmte den Grabstein mit den Worten: „Eine letzte Umarmung, um ein letztes Mal Lebewohl zu sagen.“
http://tesslynn-ocull.memory-of.com/
http://murderpedia.org/male.C/c/compton-jesse-caleb.htm
http://schutzlos-wehrlos.de/tesslynn/